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zurück Weißt Du noch, wie wir hier standen Frisch verliebt und Hand in Hand; Wie wir zueinander fanden, Als der helle Vollmond stand? Weißt Du noch, wie wir hier waren, Nachts, bei Vollmondschein, zu zweit? Diese langen, wunderbaren Stunden voller Herzlichkeit! An diesem Ort war'n wir so gerne, Denn nachts war'n wir hier ganz allein. Am Himmel leuchteten die Sterne, Und unter uns, da floss der Rhein. Aus, vorbei ist diese Zeit! Sie war von kurzer Dauer! Jetzt steh' ich hier bei Dunkelheit Mein Herz ist voller Trauer. Ja, ich war zu Dir gemein, Und habe Dich belogen. Ich kann's mir einfach nicht verzeih'n, Dass ich Dich so betrogen. Es war eine Nacht im Mai. Du standest überm Rheine, Genauso wie die Loreley Im Gedicht von Heine. Kein Klagelied hast Du gesungen; Kein Schiffer ward von Dir betört - Vom Fels bist Du herabgesprungen; Kein Mensch hat Dich dabei gehört. Welcher Schmerz dehnt meine Stunden; Ein Schmerz, der mir die Seele bricht! Es heißt, die Zeit heilt alle Wunden, Doch meine Wunden heilt sie nicht. Mein Herz, es leidet gar zu sehr! Es soll nicht länger bluten! Drum schmeiß' ich mich Dir hinterher In des Rheines Fluten. Jakob D. Hüwer |